TIPP der WOCHE ARCHIV

Hier finden Sie die Tipps der letzten Wochen:
  • Sonnenblumen
    (von Frau Karpfen)
    Im August gibt es schöne Sonnenblumen, jedoch noch ohne Kerne. Genau das Richtige, das finden unsere Papageien, und jeder weiss einen anderen Teil dieser Blume besonders zu schätzen!

    Abgesehen vom hübschen, leuchtend gelben Anblick kann Papagei:
    * die schönen, gelben Blütenblätter ausrupfen,
    * auf der Sonnenblumenblüte herumspazieren, besonders kleinere Papageien, und
    * die Staubgefäße nach Papageienlust zerrupfen, fressen,
    * die Blätter vom Stengel abreißen, herrlichen Mist
    machen
    * den Stengel annagen, zerfasern, durchbeissen, oder
    * ihn als Sitzstange verwenden.

    Hauptsache Beschäftigung und Abwechslung!

    Solange noch keine Kerne vorhanden sind kann man die Sonnenblume bedenkenlos Papageien zum Spielen geben, selbst wenn sie kein Körnerfutter haben dürfen oder sollen.
    Bei schon ausgebildeten Kernen muss jede/r HalterIn entscheiden, ob die Blume dann noch gegeben werden darf oder nicht. Für die Papageien ist es natürlich ein besonderer Leckerbissen, der allerdings rasch zu schimmeln beginnt und daher mit Vorsicht zu genießen ist. Von Papageienschnäbel nicht zerstörte Stengel sind bald luftgetrocknet und hart. Sie geben brauchbare Natursitzäste ab. Besonders für kleinere Papageienarten. Einigeluftgetrocknete, staubfrei aufbewahrte Sonnenblumen können im Winter fürAbwechslung sorgen. Die gelben Blütenblätter bleiben, wenngleich nachgedunkelt, gelb. Das bringt etwas Abwechslung in die grauen Wintertage und wird gerne als Beschäftigung angenommen.

    Ebenso läßt sich mit Schafgarbe verfahren, sollten Ihre Papageien sie genau so mögen wie unsere.

    Selbstverständlich sollte sein, dass die Sonnenblumen nicht von gespritzten Kulturen kommen!

  • Frischer Wind in die Volieren!
    Zugegeben, der Frühling kommt heuer zögerlich, aber er kommt: allerorten blüht es, bricht das Grün hervor. Im Waldesinneren überdeckt der Bärlauch unübersehbare Flächen mit seinem dunklen Grün, es blühen Lungenkraut, Waldveilchen, Leberblümchen, Gelbes Windröschen und Buschwindröschen, aus den gesprengten Knospen entfaltet sich allmählich das Laub der Buchen und anderer Bäume...
    Lassen Sie ihre Vögel an der Erneuerung der Natur teilhaben und machen Sie einen Frühlingsputz: weg mit den verdorrten Überbleibseln des vergangenen Winters! Bieten Sie ihren Gefiederten frische Äste mit saftiger Rinde, Zweige mit prallen Knospen, sich entfaltetem Laub, prächtigen Blütenbüscheln! Altes Material mit trockener, abgenagter oder bereits abgeblätterter Rinde sollten in Käfigen und Volieren möglichst nichts mehr verloren haben, denn gerade jetzt ist es leicht, sich mit frischem Nachschub zu versorgen. Bedienen Sie sich ruhig an sämtlichen Obstgehölzen, die jetzt in unseren Gärten blühen, denn alle ihre Teile sind unbedenklich zu verwenden und bei Papageien beliebt!
    Zum Beispiel die Kirsche: ihre langestielten, weißen Blüten stehen in prächtigen Büscheln an den noch unbelaubten Zweigen. Typisch ist auch die Rinde: sie ist eher glatt, glänzend, von meist rötlich-brauner Farbe und recht auffällig von querstehenden Stricheln (rötlich hervorgehobener Bereich) besetzt. Gesprungene Borke löst sich typischerweise quer zum Stamm/ Ast streifenweise ab, man spricht von einer "Ringelborke".
    Ebensogut können Sie aber Zwetschke, Marille, Pfirsich und (den später blühenden) Apfel verwenden...
  • (10.12.20003) Der Fruchtspiess ist da!
    Er bringt mehr Spaß und Beschäftigung beim Fressen, ist hygienisch und leicht zu reinigen (Nirosta).
    Erhältlich ab sofort bei Tierisch gute Sachen um Euro 11,90.
  • (10.11.2003) Folgende (Wild)früchte haben jetzt Saison: (von Eva Maria K.)
    Granatäpfel:
    bei vielen Papageienarten sehr beliebt; Achtung! die Umgebung wird rot angespritzt!
    Quitten:
    gesund, hart, dient auch zur Beschäftigung.
    Mispeln:
    enthalten Pektin, ähnlich den Äpfeln (entkernen).
  • (23.10.03) Jetzt reif: Feigen!
    Die Früchte des Feigenbaumes (Ficus carica) sind bei Papageien sehr beliebt und bilden in der Natur einen wesentlichen Bestandteil der Ernährung vieler Arten. Die kalzium- und eisenhältigen Früchte haben jetzt Hochsaison und bieten eine gesunde, schmackhafte Abwechslung. Vor dem Verzehr gut waschen!
    P.S.: Außerhalb der Saison können auch getrocknete Feigen angeboten werden.
    Tipp: Zuvor mehrere Stunden in Wasser einweichen.
  • (7.6.03) Heißes Wetter - Badespaß!
    (von Eva Maria K.)
    Baden und besprüht werden macht den meisten Papageien Spaß und ist bei diesen Temperaturen besonders wichtig! Oftmals heißt es: je mehr Sprühregen, desto ausgelassener werden sie. Das kann für menschliche Handgelenke ganz schön anstrengend werden, und so eine Blumenspritze ist auch schnell leer.
    Alternative: ein Drucksprüher! (z.B. in Baumärkten)
    Dieser wird mit für die Vögel angenehm temperiertem Wasser gefüllt und händisch aufgepumpt, aber dann! Dann können ca. 2 Liter "Dschungelregen" genußvoll “ und ohne Anstrengung für den/die BesitzerIn - über die Papageien rieseln! Ob eine weitere Runde "Regen" erwünscht ist, das zeigen sie schon! (Achtung auf den Bodenbelag, mit einer kleinen Überschwemmung ist zu rechnen)
    Wenn es nach dem Baden auch noch von den Ästen der Voliere tropft, sind die Papageien meist bester Laune und fühlen sich richtig wohl!
    Bei Hitze empfiehlt es sich, einige Male am Tag zusätzlich zu sprühen. Das kühlt die Luft etwas ab und erzeugt ein für die Vögel angenehmes Raumklima (zusätzlich zum Verdampfer).
    Bademuffeln unter den Papageien lassen sich eventuell zum Besuch einer Badetasse verleiten, wenn man eine Wasserhyazinthe (Gartencenter) hineingibt. Die Pflanze hält unter diesen Bedingungen (niedrige, für Papageien ungefährliche Wasserhöhe) nicht sehr lange, aber es soll schließlich den Papageien Spaß machen und Abwechslung bieten.
    Auch in der Badetasse untergebrachtes Zyperngras erweckt Interesse. (Achtung: Pflanzen nicht düngen!)
    Werden die Vögel abends üblicherweise zugedeckt, dann sollte man das Tuch vorher gut befeuchten.
    Viel Pritschelspaß für Sie und Ihre Lieblinge
    wünscht Eva Maria K.
  • 20.5.03 Papageiengrenze bei offenen Türen:
    (von Eva Maria K.)
    Um Zimmertüren offen halten zu können und den neugierigen Papageien trotzdem eine gefährliche Wohnungsinspektion zu erschweren, bieten sich Perlvorhänge (Holz, Bambus...), im Türstock angebracht, an. Mit einer Schlaufe am Türstock können diese seitwärts schnell befestigt werden, wenn man "freien" Durchgang braucht (z.B. um Äste ins Zimmer zu schleppen)
    Ist es eine Altbauwohnung mit höheren Türstöcken als die im Handel erhältlichen Perlvorhänge, dann kann ein im Türstock montiertes Regalbrett und darüber (Bambus)Gitter gespannt "die" Lösung zu dem Problem sein.
  • 7.5.03 Frische Blüten - Leckerbissen für Papageien:
    (von Eva Maria K.)

    Frühlingszeit: Folgende Bäume und Sträucher stehen jetzt in Blüte und bieten willkommene Abwechslung und Leckerbissen für Papageien: Kirsche, Zwetschke, Birne, Apfel, Ahorn, Flieder, demnächst Lindenblüten! Auch Löwenzahn (Blätter und Blüten) werden gerne genommen und sind sehr gesund.

  • 26.4.03 Fenstergitter:
    (von Eva Maria K.)
    Damit (möglichst) nicht immer wieder ein armer Vogel entkommt:
    Wenn man das Problem hat den/ die Käfige oder das Papageienzimmer straßenseitig zu haben, oder überhaupt kein Gitter am Fenster anbringen darf, z.B. um nicht schon wieder Schwierigkeiten mit der Hausverwaltung, den Nachbarn usw. zu haben, dann empfehle ich Folgendes, Erprobtes:
    Rahmen machen, möglichst genau ins geöffnete Fenster von innen!! passend. Mit der Papageienart entsprechendem Gitter. Aufhängevorrichtung befestigen, am Gitterrahmen und am Fensterrahmen, innen!! Aussen mit Schnürl oder Draht, jedenfalls so hoch und tief, dass es von aussen nicht gesehen werden kann, einen Vorhang(rest) (dichter Store) fix anbringen. Von der Straße aus erweckt es den Eindruck eines Vorhanges bei geöffnetem Fenster, innen sind die Papageien sicher und können jede Menge frische Luft genießen. Beim Füttern, Wasserwechseln usw. kann man nicht vergessen, dass das Fenster geöffnet ist! Bei schlechtem oder kaltem Wetter wird die Konstruktion einfach ausgehängt und beiseitegestellt. In der Badewanne das ganze abgespült und schon ist´s wieder sauber.
    Ähnliche "umrahmende" Konstruktionen sind auch sicher für Kippfenster leicht auszudenken und herzustellen.

    Zeichnung Evamaria K.
    P.S: Falls doch ein Vogel entkommen sollte, schreiben Sie uns!
  • 14.4.03 Knospen, Blüten, junge Blätter
    haben Papageien und Sittiche besonders gern. Jetzt beginnen die Kirschbäume zu blühen, die Pappeln haben dicke, saftige Knospen. Gönnen Sie Ihren Gefiederten den gesunden, frischen Nagespaß und lassen Sie auch die Heimvögel am Frühlingserwachen teilhaben. Tipp: wenn Sie größere Mengen an Ästen und Zweigen haben, stellen Sie diese ins Wasser, dann bleiben sie länger frisch.
  • 28.3.03 Frühlingszeit - Achtung: offene Fenster und Türen!
    Noch sind wir es nicht gewohnt, dass wir unsere Fenster, Terrassen- und Balkontüren länger und weiter öffnen können. Das geht oft fatal für unsere Heimvögel aus. Ein unachtsamer Moment, und die Gefiederten sind draußen.
    Warnende Zettel am Fenster "Achtung Papagei im Freiflug" können uns rechtzeitig erinnern. Auch Fenster- und Balkonvergitterungen können helfen. Die Arge Papageienschutz berät gerne!
    Wenn Ihr Vogel trotzdem entkommt, melden Sie uns dies bitte - wir veröffentlichen zugeflogene und entflogene Vögel auf unserer Homepage und erleichtern so die Suche.
    Zusätzlich: Bitte notieren Sie die Ringnummer Ihres Vogels. Nicht beringte Vögel können beim Tierarzt gechipt werden.
  • 9.3.03 Rasche Hilfe im Notfall:
    ... bietet die Notfallapotheke der ARGE Papageienschutz. Sie enthält alles, was für einen Erste Hilfe Einsatz notwendig ist - Tuch zum Fangen, blutstillendes Mittel, Klemme für abgebrochene, blutende Federn, Wärmelampe, Notfalltropfen, etc.
    Der Notfallkoffer kann Vogelleben bis zum Eintreffen des Tierarztes retten. Zu bestellen gibt es ihn bei der ARGE PAPAGEIENSCHUTZ in zwei Ausführungen: mit Kalzium für alle Graupapageien und alle weiblichen Papageien anderer Arten (Euro 57,50) und ohne Kalzium für alle männlichen Papageien außer Graupapageien (Euro 51,95).
  • 25.2.03 Zuckerrohr - ein Hit für alle Papageien und Sittiche!
    (von Petra W. aus Stuttgart)

    (Foto: W.)
    Gierig haben sich meine Schwarzohrpapageien und Rotbugaras auf die Zuckerrohrkostprobe der Arge gestürzt. Es erwies nicht nicht nur als leckere
    Abwechslung, sondern auch als sinnvolle Beschäftigung für mehrere Stunden. Nagen, Fressen, Nagen und wieder Fressen.

    (Foto: W.)
    Ich gebe das gesunde Rohr in größeren Stücken, man kann natürlich auch kleinere Portionen in den Futternapf geben. Im Kühlschrank ist es lange haltbar und kann auch eingefroren werden. Die Bilder sprechen doch Bände, oder?

  • 17.2.03 Die Astschere - Dein ständiger Begleiter:
    Zu häufig fuhr ich früher an Parkanlagen vorbei, wo gerade Bäume zurückgeschnitten wurden. Doch die Äste waren zu lang, um sie einfach mitzunehmen.
    Nun führe ich in meinen PKW immer eine Astschere mit, um bei sich bietender Gelegenheit gleich "zuschlagen" zu können: vom bereits abgeschnittenen Material schneide ich einfach einige brauchbare Äste raus.
    Die Astschere kommt auch bei diversen Wochenendausflügen häufig zum Einsatz um schnell einige frische Ästchen für meine nagebegeisterten Graupapageien abzuzwicken.
    Ich achte jedoch stets darauf, daß ich den betroffenen Baum nur minimalst beim Schnitt schädige; dies versuche ich durch eine glatte und saubere Schnittstelle(Abbrechen oder Knicken ist der Gesundheit des Gehölzes natürlich nicht zuträglich!). Außerdem nehme ich nichts vom Strassenrand sowie in Naturschutzgebieten.
    Gut schneid' und gut nag' wünscht
    Peter D.

  • 7.2.2003 Rebenholz als Sitzäste
    (von Anna D.)
    Das Holz von Weinrebenstöcken ist sehr zäh, hält dauerhaft groben Schnäbeln stand, es ist schön unterschiedlich geformt, was für Papageienfüße- und Krallen gut ist und man kann daraus gut freischwebende schaukeln aller Art basteln an denen die Papageien lang herumknabbern können ohne dass alles gleich kaputt geht.
    Die toten Rebenstöcke besorgt man sich entweder aus dem eigenen oder Weingarten eines Bekannten. Wenn man so nicht an das Holz herankommt kann man es auch im Tiergeschäft kaufen. Die fertig
    sandgestrahlten Rebenäste werden unter Terrarienzubehör verkauft.

  • 1.2.2003 Granatapfel und Lycheezeit
    Die saftigen Samen der Granatäpfel sind bei vielen Papageien sehr beliebt; man kann sie auslösen oder auch in größeren Stücken geben. Die ausgelösten Samen eignen sich zum Einfrieren!
    Auch Lychees sind, v.a. bei Großpapageien (besonders Graupapageien) sehr beliebt. Sie können im Ganzen oder auch abgeschält gegeben und ebenfalls tiefgefroren werden.
    Obst vor dem Verzehr bitte immer gut waschen!

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