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Amtstierarzt
und Arge Papageienschutz retten zwei Aras aus schlechter Haltung
6. August
2001: Nach Monaten des Wartens ist es endlich so weit: sämtliche Fristen,
die Amtstierarzt Dr. Scharf zur Verbesserung der Haltungsbedingungen erteilt
hat, sind ergebnislos abgelaufen. Noch immer sitzt jeder der beiden gerupften
Aras in einem Käfig ohne Beschäftigung, ohne Partner und ohne Freiflug.
Der Tierbesitzer, Herr K., Leiter der Gärtnerei im Otto Wagner-Spital
(ehem. Baumgartner Höhe), sucht nach Ausreden.
Dr. Scharf
stellt Herrn K. zwei Möglichkeiten zur Wahl: Entweder werden die Vögel
sofort beschlagnahmt und bis zur endgültigen Verbesserung der Haltungssituation
bei der Arge Papageienschutz eingestellt (das bedeutet Kosten für Herrn
K. für Pflege, Anzeige etc.) oder er verzichtet freiwillig auf die Tiere
und übereignet sie der Arge (ohne weitere Konsequenzen). Herr K. entscheidet
sich für die billigere - und in diesem Fall bessere - Variante für die
Vögel und übergibt an die Arge. Die Vögel werden also in Transportbehälter umgesetzt und sofort zu Herrn Dr. Hochleithner gebracht. Schon zuvor war aufgefallen, dass Rotbugara "Moritz" einen Flügel hängen ließ. Leider kann Dr. Hochleithner nur mehr einen alten Flügelbruch feststellen, der nicht mehr ausheilt; sogar ein abstehender Knochen ist zu sehen (Foto unten).
Gelbbrustara
"Fritz" bietet einen jämmerlichen Anblick: Sein Schnabel hat eine Fehlstellung
und ist überlang, ebenso seine Krallen. Glücklicherweise werden keine
ernsten Krankheiten festgestellt.
Auch für Fritz findet sich schon nach drei Wochen ein neues Zuhause, wo bereits eine Gelbbrustara-Dame auf ihn wartet. Scheinbar ist es Liebe auf den ersten Blick, denn die beiden füttern einander sofort. Die schönsten Geschichten sind immer die mit Happy End (besonders, wenn sie wahr sind wie diese!).
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