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"AKTION:
Ticket nach Afrika"
Afrikanische Papageien wollen nachhause
700 Papageien
beschlagnahmt
Am 12. Februar dieses Jahres wurden in Düsseldorf 700 Papageien beschlagnahmt.
Zöllner hatten die Tiere in einem Flugzeug aus Ghana entdeckt. Die
Vögel waren auf acht Kisten verteilt und derart zusammengepfercht,
dass bereits bei Öffnung der Boxen der Tod von 50 Tieren durch Ersticken
oder Ertrinken im Wassernapf festgestellt werden mußte.
Erste Hilfe
Tierärzte und Helfer kümmerten sich gleich nach der Beschlagnahme
um die völlig apathischen, entkräfteten Jungvögel, die
angeblich aus Guinea und von der Elfenbeinküste stammen. Auch Düsseldorfer
Bürger halfen bei der Pflege und spendeten gekochten Mais.
Quarantäne und 300 Tote
Aufgrund tierseuchenrechtlicher Vorschriften mußten die überlebenden
Mohrenkopfpapageien (Poicephalus senegalus) und junge Timneh-Graupapageien
(Psittacus erithacus timneh) zunächst unter Quarantäne
gestellt werden. Insgesamt starben aufgrund der katastrophalen Transportbedingungen
über 300 der wildgefangenen Exoten innerhalb von 10 Tagen.
Englischer Tierhändler verzichtet auf Nachlieferung
Der eigentliche Bestimmungsort der Tiere war ein Vogelhändler im
englischen Sussex. Aufgrund der aufgetretenen Schwierigkeiten verzichtete
der Tierhändler jedoch später auf die restlichen Papageien und
verweigerte die Bezahlung der bis dahin angelaufenen Pflegekosten in der
Höhe von 6000,- Euro.
Ein Grund für das zuständige "Amt für Verbraucherschutz",
den Verkauf der übrigen 364 Papageien in Deutschland anzustreben,
um wenigstens einen Teil der entstandenen Kosten zu decken.
Tierschützer gegen Verkauf der Wildtiere
Doch dagegen liefen deutsche Tierschützer Sturm. Für die scheuen
Wildfänge wäre das Leben in Gefangenschaft nur ein langsamer
Tod auf Raten. Es ist bekannt, dass Importtiere kaum zahm werden, teilweise
sogar panikartiges Verhalten zeigen. Dies ist derzeit auch bei den 314
Mohrenkopfpapageien, die auf mehrere deutsche Tierparks und Tierschutzvereine
verteilt in Volieren sitzen, der Fall. Wenn sich die Pfleger den Volieren
nähern, fliegen die Vögel panisch gegen das Gitter. Die 50 noch
jungen Timneh-Graupapageien sind etwas weniger scheu, doch auch sie wurden
der Natur entnommen.
"AKTION AUFWIND"
Gemeinsam mit dem Düsseldorfer Amt für Umwelt (derzeitiger Eigentümer
der Tiere) hat der Tierschutzverein "Tier- und Naturschutzverein
e.V. Velbert-Langenberg" (Fr. Uta Schokolinski; www.tiere-in-not-langenberg.de
) vor kurzem die "Aktion Aufwind" ins Leben gerufen. Sie
hat die rasche Rückführung der Tiere in ihre Heimat Afrika zum
Ziel. Die Auswilderung in einem Nationalpark wäre die artgerechteste
Lösung.
Teure Freiheit
Zur Regeneration und für tierärztliche Checks müssen die
Vögel jedoch einige Wochen in großen Volieren verbringen. Ein
solches Projekt ist teuer und muß sehr gut geplant werden. Deshalb
wandte sich der deutsche Verein an die Arge Papageienschutz und bat um
deren Unterstützung. Ein Hilferuf, den wir nicht ungehört lassen
wollen.
Arge Papageienschutz unterstützt Rückführung der Wildvögel
Wir haben uns bereit erklärt, sowohl finanziell als auch personell
an der Realisierung der "Aktion Aufwind" mitzuwirken. Zunächst
haben wir 2000,- Euro zugesichert, sowie die Mithilfe bei der Suche
nach einem geeigneten Zwischenquartier in Afrika - bestenfalls eine bestehende
Auffangstation für Wildtiere, wo wir den Bau von großen Volieren
veranlassen würden. Wir werden den Transport begleiten und die Tiere
anfangs auch vor Ort betreuen.
ACHTUNG:
Das Projekt wurde bereits erfolgreich beendet (Info),
wenn Sie dennoch Spenden wollen, wenden Sie sich bitte an die Vereinsleitung!
IM NAMEN
DER MOHRENKOPF- UND TIMNEH-GRAUPAPAGEIEN DANKEN WIR ALLEN PAPAGEIENFREUNDEN
FÜR IHRE UNTERSTÜTZUNG !!!
DANKE!
Spendenstand
am 07. November 2002:
Ein großes Dankeschön nochmals folgenden Spendern:
Fr.
I. Seiler, Fr. S. Pahl, Fr. H. Gruber, Fr. M. Grabenhofer, Fr. M. Egger,
Hr. H. Schredl, Fr. G. Reindl, Fr. J. Kühtreiber, Fr. Ch. Ruzek,
Fr. H. Krause, Fam. Scheckenhofer, Hr. M. Petermann, Fr. A. Koch, Hr.
H. Völkl, Fr. E. Votroubek, Hr. W. Svoboda, Fr. I. Fugger, Fr. G.
Kaufmann, Hr. M. Winkler, Hr. E. Kaderavek, Fr. Ch. Schmidt, Fr. M.Th.
Moritz, Fr. M. Schönenberg, Fr. S. Will, Fr. H. Dolzer, Fr. H. Rosenberger,
Fr. G. Pressl, Fr. M. Steurer, Fr. Y. Gokesch, Fr. M.Th Bauer, Fr. R.
Lechner, Fr. H. Huemayer, Fr. H. Anderl, Fr. M. Holztrattner, Fr. Kral,
Fr. G. Tanzmayr, Hr. P. Dorner, Rf. E. Reiter, Fr. K. Wishaber, Fr. R.
Duschek, Fr. Ch-E. Kubisch, E.J. Brandtmayr, Hr. E. Grangl, Fr. M. Holzer,
Hr. R. Weinlich, Fr. Gaupp-Berghausen, Hr. A. Gänsthaler, Hr. E.
Kühleithner, Hr. H. Schöllhammer, Fr. S. Luzer, Fr. M. Greifoner,
Fam. Satke, Hr. H. Reinberger, Fr. I. Kraft, Hr. H. Tiefenbacher, Fr.
E. Kerry, Fr. S. Rück, Fr. R. Weintraut, Fr. R. Preinfalk, Hr. H.
Haberl, Fr. M. Schnabel, Fam. Rucker-Dengg, Hr. H. Skupa, Fr. M. Völkel,
Fr. C. Reiser, Hr. Lautner, Fr. I. Thier, Hr. H. Killian, Fr. I. Stadler,
Fr. H. Schneider, Fr. R. Ziegler, Fr. E. Tögel, Fr. M. Kuess, Fr.
DI K. Hochegger, Fr. Ch. Staffel, Fr. E. Haller, Fr. M. Kogler, Hr. R.
Hämmerle, Fr. E. Kreps, Fr. Ch. Schautz, Fr. A. Lässig, Fr.
E. Metzger, Fr. M. Frankfurter, Fr. K. Mayer, Fr. Mag. H. Dufke, Fr. A.
u. Hr. Ch. Lessak, Hr. Mag. Ch. Bruckner, Fr. R. Lindlbauer, Fr. P. Wagner,
Hr. E. Pawlik, Fam. Radl, Fr. I. Pohl. Fr. C. Preßler, Fr. M. Hufnagl,
Fr. H. Hanak, Hr. Univ.Prof. Dr. Scheer-Schätzler, Fr. Ch. Adamsler,
Fr. M. Steiger, Fr. I. Weinberger, Fr. Ch. Schneider, Fr. E. Markowski,
Fr. E. Gratz, Hr. E. Schramm, Fr. H. Gschaider, Hr. S. Schett, Fr. Ch.
Vasiljevic, Fr. S. Kranzler, Fr. Prof. E. Mangold, Fr. Dr. H. Brazda,
Fr. Ch. Schranz, Fr. B. Luksch, Fr. M. Schlacher, Fr. B. Chmelar, Fr.
E. Kadlcek, Fr. H. Ullig, Fam. Stockinger, Fam. Rhkabi, Fr. G. Unterberger,
Fr. G. Schneeweiß, Fr. J. Offzarek, Fr. K. Bernhauser, Fr. B. Eisenhut,
Fr. F. Weidlinger, Fr. G. Marosits u. Hr. K. Reif, Fr. R. Streicek, Fr.
J. Kleiber, Fr. I. Maresch.
Drei weitere Spender möchten anonym bleiben.
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