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Australien:
Fluoreszierende Sittiche
erregen Weibchen
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leuchtende Gefieder von Wellensittichen spielt bei der Wahl des Sexpartners
eine entscheidende Rolle: Männchen, die unauffälliger gefärbt
sind, haben kaum Chancen auf Paarung. Forscher um Kathryn Arnold von
der Universität Glasgow fanden heraus, dass das Schimmern des
Federkleides gezielt zur Brautwerbung verwendet wird. |
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Untersucht
wurden freilebende Wellensittiche in Australien. Deren Kopf- und Wangenfedern
fluoreszieren im UV-Licht stark. Die Wissenschaftler testeten die Reaktion
von Sittichweibchen auf weniger attraktiv gefärbte Männchen,
indem sie die Federn der Tiere mit Sonnencreme einschmierten und damit
die Fluoreszenz drastisch herabsetzten. Die Mehrheit der Weibchen entschied
sich für die fluoreszierenden Partner. Daraus schlossen die Forscher,
dass das Schimmern des Federkleides ein gezieltes sexuelles Signal ist.
Die Biochemie zur Herstellung von fluoreszierenden Farbpigmenten ist äußerst
kompliziert. Auch das deute, so Arnold, auf den Signalcharakter hin. Wenn
die leuchtenden Farben nur mit einem gewissen Aufwand zu produzieren sind,
könnten sie den Tieren als Beweis für die Gesundheit eines potenziellen
Partners dienen.
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