Papageienheim der Extraklasse!

Das Papageienheim der Arge Papageienschutz im Weinviertel beherbergt über 100 Papageien und Sittiche. Seit Juli 1999 ist das Heim eine amtlich genehmigte Auffangstation für ungewollte und beschlagnahmte Papageienvögel. Es verfügt über
einen Quarantänebereich sowie ein Vogelhaus mit angeschlossenen Freivolieren.


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Was gänzlich fehlt, ist die gewohnte "Heim-Atmosphäre", denn es wird größter Wert auf artgerechte Haltung gelegt. Heimleiterin Gerlinde Mentl stellt für die Unterbringung der Exoten sowohl ihren Grund als auch ihre Arbeitskraft unentgeltlich zur Verfügung. Es ist ihr wichtig, dass allen Vögeln ausreichend Flugmöglichkeiten, Kletterstrukturen, Artgenossen und abwechslungsreiche Ernährung geboten werden. Im Heim gibt es sowohl Dauergäste als auch "Durchzügler", also Papageien, die auf gute Plätze abgegeben werden.

 

Viele Papageienfreunde interessieren sich für einen Besuch in unserem Heim, deshalb haben wir spezielle Besuchstage eingerichtet, an denen das Team der Arge zur Verfügung steht, um Fragen zur artgerechten Haltung und zum Volierenbau zu beantworten und über unsere Schützlinge Auskunft zu geben.

An sechs Besuchstagen kamen heuer über 200 Papageienfreunde. Der 14. September war besonders erfolgreich: An diesem sonnigen Nachmittag besuchten uns über 40 Personen, darunter auch Prominente aus der
"Papageien-Szene".

Die Papageientierärzte Mag. Claudia und Dr. Manfred Hochleithner, wissenschaftlicher Beirat der Arge, hier im Bild mit Gerlinde Mentl.

14. September: 1. Patentag im Heim. Paten hatten die Möglichkeit, bei der Fütterung ihrer Patentiere mitzuhelfen und mit ihnen "auf Tuchfüllung" zu gehen, neugierig beäugt von allen anderen Papageien. Wie an diesem Bild unschwer zuerkennen ist, fühlten sich auch die Paten in unseren Volieren wohl.

Der erfolgreiche Buchautor und als kritisch bekannte Papageienkenner Werner Lantermann zu Besuch im Heim. Er wünschte viel Erfolg für die Zukunft.

Auch dem Verwaltungsdirektor der Veterinärmedizinischen Universität Wien, Dr. Manfred Kisling, selbst Papageienbesitzer, gefiel die Haltung unserer Schützlinge.

Rotbauchara "Lautaro" wurde vor mehr als einem Jahr von einer großherzigen Tierfreundin aus einer Salzburger Tierhandlung freigekauft. Er war bereits seit einem Jahr dort und wurde immer apathischer. Lautaro ist eher scheu, deshalb wird er in der Großgruppe im Heim bleiben. Der schöne Südamerikaner sucht noch Paten, die seinen Aufenthalt im Heim mit 5,09 Euro monatlich unterstützen.

Kubaamazone Rico ist nach wie vor der Chef der Amazonen. Sein Grünwangenamazonen-Weibchen "Burli" hat ihn nach kurzfristigem Seitensprung auch wieder erhört, was seine Rangposition sogar noch festigt. Rico sucht noch Paten, die ihn auf ein Chefmenü um 5,09 Euro monatlich einladen.

Tick, Trick und Track - das Jendaya-Sittich Geschwistertrio ist ein Neuzugang im Heim. Seit diesem Sommer treiben sie ihr Unwesen im Vogelhaus. Als zahme Nachzuchten sind sie besonders frech, aber wer sie ansieht, weiß, dass man ihnen nicht böse sein kann. Das wissen die drei scheinbar auch; sie hoffen auf Unterstützung "im Dreierpack" um 9,- Euro monatlich.

Heuer erstmalig auch im Papageienheim: Sommerfrische und Partnerfindung für Graupapageien. Vier Paare konnten gebildet werden!


Die Arge Papageienschutz finanziert die Haltung der Papageien im Heim zur Gänze durch Spenden und Mitgliedsbeiträge. Mit Ihrer Spende z. B. in Form einer Patenschaft geben Sie verwaisten Papageien ein tiergerechtes Zuhause.
Ein Weihnachtstipp: Patenschaftsurkunden können auch verschenkt werden. Jede Urkunde enthält den Namen des Paten und ein Foto des Patentieres.