| Das war 2005
Im vergangenen Jahr wurden viele
Papageien in unseren Auffangstationen
abgegeben – sie hatten die Erwartungen
ihrer Halter nicht erfüllt,
waren Ursache für Allergien, fanden
keinen Platz in der neuen Wohnung
oder ließen das Rupfen nicht sein.
Für einen Teil der „Ungewollten“ konnte die Arge Papageienschutz ein
neues Zuhause und den passenden
Vogelpartner finden. Dennoch sind
unsere Auffangstationen voll und beherbergen derzeit ca.
130 Papageien, die noch
auf gute Plätze warten.

(Foto:B. Rau)
„Klein Tinzani“ – gerade erst
drei Monate jung (oben)! Vor
zwei Jahren hatten wir seinen
Vater, den Gelbbrustara Tinzani
aus Graz in den Tiergarten
Hellabrunn (München) vermittelt.
Dort traf er seine grosse
liebe; das ergebnis ist heuer
aus dem Ei geschlüpft!

(Foto: Weinberger)
Kubaamazone „Eli“ (Rechts) ist ein chronischer
Rupfer. Viele
Verpaarungsversuche
sind fehlgeschlagen -
bis heuer Sophie kam.
die sanfte Blaustirnamazonendame
(links
im Bild) gewann sein
vertrauen in Zell am
See.

Zugeflogen: Dieser Halsbandsittich war einer
von mehreren Papageien, die in diesem
Jahr eingefangen werden konnten oder zugeflogen
sind. Heute lebt der Kleine
Alexander in einem Sittichschwarm.

(Foto: A. Ritsch)
Gelbkopfamazone Polly kam zu Josef nach
Tirol; die beiden fanden nicht nur an der
Besitzerin, sondern zum Glück auch an einander
Gefallen.
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So sah Lara aus, als sie im Sommer zu uns kam. Die Fünfjährige begann schon als Baby zu rupfen. Die Besitzer hatten eine Odyssee an Tierarztbesuchen
Hinter sich. Als eine Allergie gegen Vogelstaub dazukam,
entschlossen sie sich zur Abgabe. In der Graupapageiengruppe des Papageienheims begannen
Laras Federn wieder zu spriessen, was Maxi
scheinbar gut gefiel. |
Er Hatte sein Leben zuvor in einem
Wirtshaus gefristet. Heute sind Lara und Maxi ein Paar und warten bei uns, wie viele andere Papageien, auf ein neues, tiergerechtes Zuhause.

So sah Maxis Aufenthaltsort
aus: Jahrelang in einem verschmutzten
Sittichkäfig in einem
verrauchten Wirtshaus in Wien
(s. oben).

(Foto: R.Mayr)
Der schnellste Vergesellschaftungsversuch des Jahres
gelang bei Familie Mayr-Hörzenberger. Beim Besuchstag
im Mai holten sie Bobby, der binnen zehn Minuten das
Herz ihrer grauen Dame eroberte.

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