| Homöopathie hilft auch Papageien
Was für den Menschen gilt, kann oft auch in der Tiermedizin angewendet werden. Nicht immer hat die Schulmedizin das letzte Wort. Dr. Michael Fischer, homöopathischer Tierarzt in Wien, berichtet von seinen Erfahrungen mit Homöopathie bei Tieren. Die Homöopathie ist gerade jetzt wieder
stark in den Medien vertreten. Vor allem die Kritiker melden sich zahlreich Die Wirkungsweise der
Homöopathie Ein Beispiel: Sie schneiden
Zwiebeln. In den meisten Fällen beginnen
nach einiger Zeit Augen und
Nase zu brennen und zu fließen. Kennen
Sie solche Beschwerden im Zusammenhang
mit einer Erkrankung?
Denken Sie an einen beginnenden
Schnupfen! Wenn Sie in diesem Anfangsstadium
der Erkältung Zwiebel
als homöopathische Arznei (lat. Allium
cepa) einnehmen, werden diese
Symptome rasch verschwinden Das Simile-Gesetz
Wann kann
Homöopathie
Papageien
helfen? Die Kropfentzündung führt zu
häufigem Würgen und mitunter Entleeren
von Kropfinhalt. Die Tiere können Schilddrüsenerkrankungen Durchfall kommt auch bei unseren gefiederten Freunden immer wieder vor. Wichtig für die Wahl des richtigen Homöopathikums sind Hinweise, wodurch Beschwerden verschlimmert oder gebessert werden, wann sie vermehrt auftreten (Tageszeit, Witterung u.s.w.). Die Beschaffenheit des Kotes, das Allgemeinbefinden und Begleitbeschwerden (Husten, Niesen, Appetit etc.) entscheiden letzlich über die Mittelwahl. In Frage kommen Sulfur, Podophyllum, Nux vomica, Mercurius und einige andere Arzneien. Darmparasiten sollten mit herkömmlichen Medikamenten beseitigt werden. Die Homöopathie hilft aber, die Abwehrkräfte so zu stärken, dass es zu keinen Rückfällen kommt. Diesen Effekt haben alle Arzneien, die auf die aktuellen Beschwerden, z. B. auch Nebenwirkungen herkömmlicher Medikamente, passen. Legenot kann
den Vögeln einige
Pein verursachen und Entzündungen der Atemwege sind gefürchtete Erkrankungen, weil immer die Gefahr einer Lungenentzündung besteht. Je nach der Gesamtsymptomatik sind Phosphorus, Bryonia, Rumex und andere angezeigt. Gicht ist bei Vögeln weit verbreitet,
besonders die Gelenksform.
Schmerzhafte Schwellungen machen
den armen Kreaturen das Leben
Ein häufiges
Problem stellt das Federnrupfen dar. In den
meisten Fällen ist psychischer
Stress dafür
verantwortlich. Um für
diese Störung das richtige
Mittel zu finden,
muss sich der Homöopath
genauestens über
die Lebenssituation
des Tieres informieren. Ich benötige
dafür oft eine Stunde und mehr. Die
Mitarbeit der Besitzer ist hier besonders
wichtig. Findet man im Umfeld
des Vogels Stressfaktoren, die beseitigt
werden können (Langeweile,
Quellen von Beunruhigung etc.), so
haben diese Maßnahmen absoluten
Vorrang. Was nicht mehr zu ändern
ist, muss das Tier akzeptieren lernen.
Dabei leistet die Homöopathie große
Dienste. Im Gegensatz zu normalen
Medikamenten, die hauptsächlich auf
die Unterdrückung von Symptomen
ausgerichtet sind, wirken die homöopathischen
Arzneien auf den ganzen
Patienten, also Körper, Geist und Seele.
Damit können Ängste abgebaut
werden, die Toleranz gegenüber Situationen
Dr. Michael Fischer ist praktizierender
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