| Australische
Bush-Blüten
(von Gabriela Harra-Klarner)

Geologisch betrachtet ist
Australien einer der alten
Kontinente. Von ihm geht
eine Weisheit aus, die mit
einer immensen Kraft
verbunden ist. Nirgendwo
sonst auf der Welt gibt es
diese Vielfalt und Einzigartigkeit
der Pflanzen,
bedingt durch eine ganz
eigenständige Evolution.

Wie schon der Name sagt, handelt
es sich bei den „Bush-Blüten“ um
Pflanzen, die fast ausschließlich auf
dem australischen Kontinent vorkommen.
Dieses Land hat sich in den letzten
Jahrzehnten zu einem Zentrum spirituellen
Wissens entwickelt und diese
Energie ist eingefangen in den Australischen
Bush-Blüten-Essenzen.

Der Begründer dieser Essenzen
ist Ian White. Er kommt aus einer langen
Tradition von Naturheilern. Über Generationen wurde dieses Wissen,
gepaart mit jenem der Aborigines, weitergegeben.
Unzählige Wanderungen
haben seine Liebe zu den Pflanzen gefördert Papageien
gefördert
und gestärkt, sodass er Blütenessenzen
in der Tradition eines Edward
Bach zu entwickeln begann.

Die erste Blüte für seine Essenzen
entdeckte er 1987, Tall Yellow Top,
eine Blüte, die für die Entfremdung
und den Kontaktverlust steht. Welche
der Blüten uns ihre Heilenergie zur Verfügung
stellen, wurde Ian White in Meditationen
offenbart, in einem Gefühl
der absoluten Entspannung und Öffnung
zum Kosmos. Die von ihm entdeckten
Blüten waren jeweils passend
für die Anforderungen der momentanen
Zeit. Die Blütenessenzen, die er
zuletzt hergestellt hat, sind Sydney
Rose und Pink Flannel Flower. Sydney
Rose steht für die Zugehörigkeit und
das Gefühl, Teil eines Ganzen zu sein.
Pink Flannel Flower öffnet das Herz
und hält es offen, ermöglicht Dankbarkeit
und das Annehmen-Können.

Mittlerweile gibt es 70 Blütenessenzen.
Die Herstellung ist denkbar
einfach: Die Blüten werden in eine mit
Wasser gefüllte Schale gelegt und für
einige Stunden dem Sonnenlicht ausgesetzt.
Mit Hilfe eines Blattes oder
Zweiges werden danach die Blüten aus
dem Wasser entfernt. Die „Seele“ derBlüte, ihre Energie und Heilkraft bleibt
im Wasser und wird zur Mutteressenz.
Auch die Wirkung der Australischen
Bush-Blüten ist schnell erklärt:
Der Grundgedanke von Heilung beruht
auf dem Gleichgewicht von Körper,
Geist und Seele. Somit ist
Krankheit fast immer ein
körperlicher Ausdruck des
emotionalen Ungleichgewichtes.
Krankheit ist
aber damit auch nichts,
wovor man Angst haben
muss, vielmehr ist es eine
Möglichkeit nachzuforschen,
wodurch das Leben
des Betreffenden aus dem Gleichgewicht
geraten ist. Unsere so genannte
innere Stimme sagt uns immer,
was unserem Körper gut tut und was
ihn belastet. Ignorieren wir diese Stimme,
werden wir in Form von Krankheit
ein deutlicheres Signal bekommen.

Die Wirkung der Bush-Blüten
bezieht sich genau darauf. Sie helfen
in Krisen, sich der Gefühle und Empfindungen
bewusst zu werden und
tatsächlich kann man bewusste Dinge
wesentlich schneller verarbeiten.
Bush-Blüten können als Alleintherapie,
aber auch als unterstützende Therapie
eingesetzt werden.
Die wichtigsten
Symptomenkomplexe
in der Vogeltherapie, wo die herkömmliche
Medizin meist nur unzureichende
Ergebnisse liefern kann, sind:
Angst: Eine genaue Analyse, woher
die Angst kommt, vor
wem oder was sie besteht
und wie sie sich äußert, ist die Grundlage
für eine erfolgreiche
Bush-Blüten-Therapie.
Genaue Unterscheidung zwischen Panik,
Flucht und einfachem Zurückziehen
ist wichtig. Die verschiedensten
Blüten und auch Mischungen werden
eingesetzt.

Vergesellschaftung: Eine genaue
Beobachtung der Tiere ist Grundvoraussetzung
für eine Erfolg versprechende
Therapie. Von Unsicherheit bis
zur Aggression ist alles zu finden und
muss mit den entsprechenden Blüten
aufgelöst werden. In manchen
Hormonstadien ist das Zusammenführen
erschwert oder gar
nicht möglich. Auch hier kann
man ganz individuell einwirken.
Aber manchmal sind es
auch durchaus medizinische
Indikationen, die den Tierarzt
vor ein Rätsel stellen, da sich der gewünschte
therapeutische Erfolg nicht
einstellt. Ein grundsätzliches Umdenken
und das Erkennen der Zusammenhänge
von körperlichen und seelischen
Mißständen ist sehr wichtig. So
kann ich bei einem therapieresistenten
chronischen Lungenproblem ruhig mal
die Frage stellen: Was nimmt dem Patienten
die Luft zum Atmen? Chronischer
Schnupfen wirft die Frage auf:
Wovon hat der Patient wirklich die Nase
voll?
Genau diese Fragen sollte man
auch bei Aspergillose oder anderen
Schimmelpilzerkrankungen stellen.
Mit den Blüten kann ich einzelne
Organe in ihrer Funktion
unterstützen, somit den Körper
entgiften und rascher zu
einer Heilung gelangen. Diese
beruht auf dem Prinzip, jeden
möglichen krankmachenden
Faktor zu erkennen
und auszuschließen.
Auch das Rupfen hat sowohl klinische als auch psychische Ursachen. Was
führt den Vogel dazu, sich
selbst zu verstümmeln?
Warum fühlt er sich in seiner
Haut nicht wohl?
Es wird also deutlich,
dass die Krankheiten
und Symptome aus einer
etwas anderen Perspektive
betrachtet werden müssen, will man
ein Problem mit australischen Bush-
Blüten beheben. Es ist an der Zeit, zu
lernen, ein wenig tiefer zu schauen
und zu fühlen, als es im ersten Moment
scheint! Die Ergebnisse
sind verblüffend.
Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung:
Dipl. Tzt. Gabriela Harra-Klarner
Tierambulanz Stadlau, Hohenfeldgasse
1–3, 1220 Wien, Tel.: 01/285 35 11
E-Mail: praxis@vet-physiotherapie.at
HP: www.vet-physiotherapie.at
Literaturliste:
- Australische Bush Blütenessenzen, Ian
White, 2000, Laredo Verlag.
- Heilen mit Australischen
Bush Flower Essenzen, Ian White, 2000, Edition Tirta.
- Heile deinen Körper, Loise Hay, Lüchow. Gesundheit
für Körper und Seele, Louise Hay, Ullstein.
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