| Editorial

Liebe Papageienfreunde!
Zu allererst möchte ich mich bei allen bedanken,
die in den letzten Monaten Anteil an unserer problematischen
Heimsituation
genommen
haben,
uns
Mut
zugesprochen
und
Hilfe
angeboten
haben.
Sogar
aus
Deutschland
erreichte
uns
ein
konkreter
Vorschlag
für
die
Errichtung
einer
Auffangstation.
Noch
lieber
als
hier
oder
in
Deutschland
würden
wir
unsere
Schützlinge
irgendwo im
Süden
sehen,
auf
einer
Mittelmeerinsel
zum
Beispiel.
Das
milde
Klima
würde
ihnen
gut
tun,
sie
könnten
fast
das
ganze
Jahr
im
Freien
verbringen.
Die
reifen
Mandeln
könnten
sie
dann
gleich
selber
von
den
Bäumen
holen,
ist
das
nicht
eine
schöne
Vorstellung?
Doch
dies
lassen
unsere
Finanzen
leider
nicht
zu,
und
so
bleibt
dieses
Vorhaben
bis
auf
Weiteres
auf
unserer
Wunschliste.
Der
Realität
etwas
näher,
haben
wir
in
den
vergangenen
Wochen
und
Monaten
Gespräche
mit
Regierungsvertretern
in
Niederösterreich
und
Wien
geführt
und
diese
auf
die
dringende
Notwendigkeit
der
Errichtung
und
(Mit-)Finanzierung
einer
professionell
geführten
Auffangstation
für
Papageien
aufmerksam
gemacht.
In
beiden
Bundesländern
trafen
wir
auf
Interesse
und
Verständnis,
doch
die
Budgets
für
Tierschutz
sind
enorm
knapp
bemessen.
Dennoch
hat
die
neue
Stadträtin
für
Tierschutz,
Sandra
Frauenberger,
uns
Unterstützung
zugesagt.
Die
Gespräche
sind
noch
im
Gange,
wir
hoffen
sehr,
bald eine Lösung für die Unterbringung unserer 150 Schützlinge zu finden.
Im Heim in Obersulz sitzen unsere Papageien nach wie vor hinter vergitterten
Fenstern
und
schauen
sehnsüchtig
ins
Freie.
Nicht
zuletzt
ist
das
für
die
Heimleiterin
Gerlinde
Mentl
eine
nervliche
Zerreißprobe.
Schließlich
können
wir
den
Papageien
nicht
begreiflich
machen,
warum
sie
die
schönen
Freianlagen
nicht
mehr
benützen
dürfen.
Ich
möchte
daher
auch
diesmal
wieder
den
dringenden
Appell
an
alle
Papageienfreunde
richten,
uns
bei
unserem
Vorhaben
zu
unterstützen,
endlich
einen „Platz
an
der
Sonne“
für
unsere
gefiederten
Exoten
zu
finden.
Lassen
Sie
uns
bitte
nicht
im
Stich!
Als
Mitglieder
einer
Gesellschaft,
die
Papageienhandel,
-zucht
und
-haltung
immer
noch
möglich
macht,
sind
wir
alle
den
Opfern
dieses
Systems
zumindest
eine
angemessene,
tiergerechte
Haltung
schuldig.
Helfen
Sie
uns
bitte,
diesem
Ziel
ein
Stück
näher
zu
kommen,
mit
Ihrer
Spende,
Ihrer
Mitgliedschaft
und
Ihrer
moralischen
Unterstützung.
Ich
danke
Ihnen
im
Namen
der
Papageien
und
unseres
Teams
und
wünsche
Ihnen
spannende
Momente
beim
Lesen
dieser
Papageien-News,
Ihre
Mag. Nadja Ziegler
|