21. Mai 2008 –
schwarzer Tag für den österreichischen Tierschutz

Die Ereignisse jenes Tages (s. rechts) kamen als Schock! Im Rückblick aber ist dieser Verlauf so überraschend nicht: der „Aktion scharf“ waren Jahre der Bespitzelung und verstärkt auch Blockadeversuche per Demonstrationsverbot vorausgegangen.
Es scheint, dass die Bewegung der Tierrechtler und Tierschützer zu effektiv, zu erfolgreich geworden war!
Die Botschaft von oben lautet: glaubt, denkt und tut, was immer ihr wollt, aber bleibt in den Grenzen des Privaten; wagt nicht, euch zusammen zu schließen und heikle Wirtschaftsbereiche wie Massentierhaltung, Pelzhandel und Jagd öffentlich anzuprangern!
Getroffen hat es diesmal Tierschützer – das nächste Mal könnten es Globalisierungkritiker, Atomgegner, Friedens- oder Menschenrechtsaktivisten sein!
Nach Schock und Verstörung wird bei vielen ein Gefühl von Verunsicherung und Bedrohung bleiben.
Aber: all das wird engagierte Menschen nicht davon abbringen, mit Ernst und Entschlossenheit für gequälte und ausgebeutete Mitgeschöpfe – seien sie nun Mensch oder Tier – und für den Wandel ungerechter gesellschaftlicher Verhältnisse einzutreten!

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