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Weihnachtszeit
ist Spendenzeit
Auch Mitgliedschaften
sind eine Form der Unterstützung
Glaubt man
den offiziellen Stimmen, erlebt Österreich ja heuer einen besonders
intensiven vorweihnachtlichen Kaufrausch, doch bei aller Freude am Schenken
und Selbst-Konsumieren sollte man aufs liebe Vieh nicht vergessen.
Wobei man beim Spenden immer auf die Seriosität der jeweiligen Organisation
achten sollte - und längst nicht immer sind die Vereine mit den aufwendigsten
Reklamesendungen auch jene, die wirklich kompetente Arbeit leisten. Eine
Faustregel: Tierschutzvereine mit - öffentlich zugänglichem
- Tierheim brauchen stets Unterstützung, denn die Versorgung der
Insassen kostet jeden Tag viel Geld und Arbeit. Das Gleiche gilt für
Naturschutzorganisationen, welche nicht nur über Probleme informieren,
sondern aktiv arbeiten - zum Beispiel, indem Grundstücke angekauft
oder gepachtet werden oder wissenschaftliches Monitoring stattfindet.
Nicht nur eine Spende wäre eine schöne und befriedigende Geste
zu Weihnachten. Eine Mitgliedschaft ist beispielsweise ein Weihnachtsgeschenk
mit Langzeitwirkung. Ob WWF, Greenpeace oder regionaler Tierschutzverein,
die meisten Organisationen senden Mitteilungsblätter gerne zu. Zwei
weniger bekannte, aber sehr seriöse Tipps für Tierfreunde mit
speziellem Interesse: der Österreichische Pferdeschutzverband, Tel./Fax
(01) 876 98 72, und die Arbeitsgemeinschaft Papageienschutz, Tel./Fax
(01) 310 20 73. (ad)
© DER
STANDARD, 15./16. Dezember 2001
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